Schon immer Probleme mit dem Bartwuchs

Meine kurze Vorstellung beginnt schon mit meinem eigentlichen Problem. Ich bin 36 Jahre alt und habe schon immer Probleme mit dem Bartwuchs. Dies ist aber nicht so, weil ich einen zu krassen Bartwuchs habe, sondern weil ich einfach kaum Bartwuchs habe. Zumindest an manchen Stellen ist das so. Wenn ich meinen Bart eine Woche wachsen lasse, dann ist er kaum sichtbar. Warte ich zwei Wochen, kann der erste Flaum gesehen werden. Dennoch bleiben einige Stellen immer kahl. Dagegen muss doch etwas getan werden können?

Ich probierte im Laufe meines Lebens schon viel aus, fand auch das ein oder andere Mittel dass den bartwuchs beschleunigt
und bin immer Experimentierfreudig. Endlich einen schönen Bart wie meine Kollegen zu haben, ist mir wichtig. Bei uns auf Arbeit ist es derzeit voll in Mode mit einem Vollbart herum zu laufen. Daher wollte ich auch endlich so aussehen und begeistert sein, meinem Job nach zu kommen. Die anderen Männer haben ihren Bart sehr gut im Griff und ärgern mich auch von Zeit zu Zeit. Ich lasse meinen Bart nur dann wachsen, wenn ich Urlaub habe. Denn dann werde ich nicht gesehen und somit auch nicht ausgelacht.

Ein schöner Bart ist nicht für jeden erreichbar

Meine Frau liebt mich und das weiß ich auch. Dennoch wollte ich sie überraschen. Also kaufte ich mir ein Mittel damit mein Bart endlich wachsen sollte. Regaine ist ein Wundermittel, das für Haare auf dem Kopf sorgen soll und da versprach ich mir auch einen positiven Effekt bei meiner Gesichtsbehaarung. Dieses Mittel kann helfen, davon bin ich überzeugt, nur nicht mir.

Bei mir scheint überhaupt nichts zu helfen. Ich traute mich aber auch nicht, einen Mediziner auf mein Problem anzusprechen. Viel zu groß war die Scham. Warum, kann ich euch auch nicht sagen. Eigentlich ist das nichts wofür ich mich schämen muss. Aber das war mir damals noch nicht so klar wie heute. Ich sprach aber irgendwann mit meiner Frau darüber und sie nahm mein Problem ernst. Ich konnte mich bei ihr wohl fühlen und wusste genau, ich hatte das Richtige getan. Sie sagte, sie wolle mir helfen und gemeinsam nach einer Lösung suchen. Sie vereinbarte einen Termin bei unserem Hausarzt. Dieser verwies mich an einem Urologen. Warum ich dahin sollte war mir nicht klar, aber wenns hilft, dachte ich mir.Es ging jedenfalls um einen Hormontest, wie hier beschrieben: http://www.urologie-stadtzentrum.de/aging_male.html

Hatte ich jetzt das Problem für meinen schlechten Bartwuchs  erkannt?

ich-ohne-bartBeim Urologen fühlte ich mich irgendwie an falscher Stelle. Dieser nahm mich leider nicht ernst und hat mich zu einem Dermatologen geschickt. Vielleicht konnte mir dort geholfen werden. Es sollte nur geklärt werden, ob mein geringer Bartwuchs genetisch war oder doch hormonell. Aufgrund meines Alters konnten jedoch die Hormone ausgeschlossen werden. Das wusste ich aber nicht. In der Regel sind es die jungen Männer, die ein solches Problem haben. Aber was soll ich tun? Irgendjemand muss mir doch helfen können. Ich wünsche mir das schon lange und auch meine Frau verlor langsam die Geduld. Sie meinte ich könne mich doch weiter rasieren. Es säe ohnehin besser aus und würde reinlicher wirken. Aber ich wollte einfach einen schönen gepflegten Bart haben. Mit der Zeit begann ich also wachsen zu lassen, was ich habe. Ich kann euch sagen, das war die besten Entscheidung, die ich je getroffen habe. Ich weiß nicht was es war aber mein Bart wuchs endlich. Dann konnte ich noch eine Seite finden, die mir Minoxidil vorschlug. Hiermit konnte ich es beschleunigen und zwar noch mal ordentlich. Ich habe keine Ahnung warum das so ist. Aber ich weiß, zum Arzt gehe ich nun nicht mehr. Denn mein Problem hat sich wie von allein erledigt. Ich musste nichts weiter tun, als zu warten und endlich die Ergebnisse sehen. Nun bin ich übrigens auch ein begeisterter Bartträger, der seinen Bart ab und zu stutzt um ihn ordentlich zu halten.